Nuclear Waste

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Ungarn

 


Reaktoren  in Betrieb:4
Reaktoren in Bau: 0
Reaktoren in Stilllegung: 0


Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
943 tSM Brennelemente
Hochradioaktiver Atommüll zur Wiederaufarbeitung:
273 tSM Brennelmente (Russland)
Anderer Atommüll:
8.958 m³ schwach- und mittelradioaktiver Atommüll befindet sich in Zwischenlagern sowie 5.040 m³ in einem oberflächennahen Endlager. Für 2012 ist die Inbetriebnahme eines weiteren oberflächennahen Endlagers in Hartgestein geplant. Für die in den konventionellen Bereich freigegeben sehr schwachradioaktive Abfälle liegen keine Mengenangaben vor.

Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll:

Ungarns Referenzszenario ist die direkte Endlagerung [Link] in tiefen geologischen Tonschichten. Auch die Wiederaufarbeitung ist jedoch noch in der Diskussion. Bisher werden die bestrahlten Brennelemente in AKW-Standortnähe zwischengelagert.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll:

Seit 1995 verfolgt Ungarn ein Programm zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen. Als mögliche Standortregion wurde der Mecsek-Höhenzug identifiziert. Zunächst soll dort ein Untertagelabor eingerichtet werden. Die Inbetriebnahme des Endlagers ist für 2064 geplant.



Probleme:

Die Sicherheitsanforderungen (z.B. für die Zwischenlager) sind in Ungarn weitaus geringer als in westlichen Staaten. In das in Betrieb befindliche Oberflächenendlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wurden in den ersten Jahren Abfälle ohne jegliche Annahmebedingungen eingelagert, so dass diese nun neu behandelt werden müssen.