Nuclear Waste

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Tschechien

 


Reaktoren  in Betrieb:6
Reaktoren in Bau: 2 (Bau vorerst ausgesetzt)
Reaktoren in Stilllegung: 0


Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
1.171 tSM Brennelemente
Anderer Atommüll:
3.467 m³ schwach- und mittelradioaktiver Atommüll befindet sich in Zwischenlagern und 13.560 m³ in oberflächennahen Endlagern. Darüber hinaus ist eine größere Menge uranhaltiger Abfälle bei der Urangewinnung angefallen

Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll:

Das bevorzugte Entsorgungskonzept in der Tschechischen Republik umfasst eine längere Zwischenlagerung in Behältern an den AKW-Standorten. Danach sollen die hochradioaktiven Abfälle in ein zentrales Endlager in Granitgestein gebracht werden. Diskutiert werden aber zurzeit auch noch die Wiederaufarbeitung im Ausland und die Lagerung in regionalen Endlagern.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll:

In der Tschechischen Republik soll ein zentrales Endlager nach 2065 in Betrieb gehen. Nachdem hierfür 30 potenzielle Standorte vorgeschlagen wurden, wurde wegen Anwohnerprotesten 2009 ein Moratorium erlassen. Ab 2010 sollen geologische Untersuchungen an sieben Standorten beginnen, deren Anzahl 2015 auf zwei reduziert werden soll.



 

Probleme:

Die bestrahlten Brennelemente müssen über einen sehr langen Zeitraum zwischengelagert werden, da ihr endgültiger Verbleib in einem Endlager erst nach 2065 vorgesehen ist. In welchem Zustand sich der Atommüll dann befindet bzw. welches Gefahrenpotenzial er dann hat, ist nicht vorhersagbar.