Nuclear Waste

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Niederlande

 


Reaktoren in Betrieb: 1
Reaktoren in Bau: 1 (Genehmigungsverfahren)
Reaktoren in Stilllegung: 1


Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
561 tSM Brennelemente + ca. 30 m³ HLW
Hochradioaktiver Atommüll zur Wiederaufarbeitung:
ca. 400 tSM (Frankreich), keine Angabe (Großbritannien)
Anderer Atommüll:
10.765 m³ (+1.845 m³ abgereichertes Urandioxid) schwach- und mittelradioaktiver Atommüll befindet sich in Zwischenlagern. Die Endlagerung der Abfälle soll in tiefen geologischen Schichten erfolgen, ist aber erst nach 100 Jahren Zwischenlagerzeit vorgesehen. Für die in den konventionellen Bereich freigegebenen sehr schwachradioaktive Abfälle liegen keine Mengenangaben vor.


Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll:

Die bestrahlten Brennelemente sollen im Ausland wiederaufgearbeitet werden. Die dabei anfallenden Abfälle sollen bis zu 100 Jahre zwischengelagert werden. Die später erforderliche Endlagerung soll Rückholbarkeit ermöglichen.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll:

Bisher wurde in den Niederladen kein Endlagerstandort gesucht. Ein Forschungsprogramm stellte lediglich fest, dass es genügend Salz- und Tonvorkommen  für ein Endlager gebe. Es wird auch ein regionales oder internationales Endlager in Erwägung gezogen.



Probleme:

Mit der Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien werden die erhöhte Strahlenbelastung für Personal und Bevölkerung, sowie das erhöhte Stör- und Unfallrisiko in einen anderen Staat verlagert. Die Zwischenlagerung von Atommüll über bis zu 100 Jahren birgt große Risiken, da es keine Angaben zu Erfahrungen mit der Lagerung über eine so lange Zeit gibt.