Nuclear Waste

Wählen Sie eine Kategorie Wählen Sie eine Kategorie

  • Reaktor Reaktor
  • Reaktor (stillgelegt) Reaktor (stillgelegt)
  • Zwischenlager (hochradioaktiver Müll) Zwischenlager (hochradioaktiver Müll)
  • Zwischenlager (anderer Müll) Zwischenlager (anderer Müll)
  • Endlager (hochradioaktiver Müll) Endlager (hochradioaktiver Müll)
  • Endlager (anderer Müll) Endlager (anderer Müll)

Frankreich

 


Reaktoren in Betrieb: 58
Reaktoren in Bau:
1
Reaktoren in Stilllegung:
14

Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
13.464 tSM Brennelemente + 2.293 m³ HLW
Hochradioaktiver Atommüll zur Wiederaufarbeitung:
ca. 16.000 tSM Brennelemente (Frankreich)
Anderer Atommüll:
176.588 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle werden in Zwischenlagern und 735.278 m³ in Oberflächenendlagern gelagert. Sehr schwachradioaktive Abfälle werden nicht freigegeben, sondern ebenfalls gelagert. Von diesen Abfällen befinden sich 83.574 m3 in Zwischenlagern und 89.331 m3im Endlager. Es existieren über 30 Mio. t Abfälle aus Uranbergbau und --aufbereitung.

Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll: 

In Frankreich wird der größte Teil der Brennelemente wiederaufgearbeitet. Für den Rest der Brennelemente, die bei der Wiederaufarbeitung anfallenden hochradioaktiven Abfälle sowie für andere langlebige Abfälle soll ein Endlager in einer tiefen geologischen Formation errichtet werden. Eine Rückholung des Atommülls soll für mindestens 100 Jahre möglich sein. Für in geplanten neuen Reaktortypen anfallende Brennelemente soll ab 2040 die Abtrennung und Umwandlung der radioaktiven Atome möglich sein.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll: 

Der ursprünglich gesetzlich vorgeschriebene Vergleich von Standorten mit unterschiedlichen geologischen Formationen ist gescheitert. Ein Endlager für hochradioaktive und langlebige mittelradioaktive Abfälle soll nun in einer Tonformation in der Nähe des derzeit betriebenen Untertageforschungslabors in Bure errichtet werden und 2025 in Betreib gehen.

 


Probleme:

Die Wiederaufarbeitung hat eine hohe Strahlenbelastung für Personal und Bevölkerung zur Folge, sowie ein hohes Stör - und Unfallrisiko. Zusätzlich besteht durch die Wiederaufarbeitung ein hohes Proliferationsrisiko.

Abgereichertes Uran aus den Anreicherungsanlagen wurde in großen Mengen nach Russland gebracht und wird dort unter sicherheitstechnisch unzureichenden Bedingungen im Freien gelagert.