Nuclear Waste

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Deutschland

 



Reaktoren in Betrieb: 17
Reaktoren in Planung: 0
Reaktoren in Stilllegung: 17

Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
5.830 tSM Brennelemente + 1.838 m3 HLW
Hochradioaktiver Atommüll zur Wiederaufarbeitung:
6.348 tSM Brennelemente (Frankreich, Großbritannien, Belgien, Deutschland)
Anderer Atommüll:
109.924 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Zwischen- und 83.753 m³ in inzwischen geschlossenen geologischen Endlagern.
Ein neues Endlager soll etwa 2019 in Betrieb gehen.  Für die in den konventionellen Bereich freigegeben sehr schwachradioaktive Abfälle liegen keine Mengenangaben vor.


Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll:

In Deutschland werden die bestrahlten Brennelemente seit Aufgabe der Wiederaufarbeitung zunächst an den AKW-Standorten für 30 - 40 Jahre in Behältern trocken zwischengelagert. Langfristig wird auf Endlagerung der Brennelemente wie der anderen hochradioaktiven Abfälle in tiefen geologischen Formationen ohne Rückholbarkeit gesetzt.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll:

 In Deutschland ist noch kein Endlagerstandort für hochradioaktiven Atommüll festgelegt. Der Salzstock in Gorleben wird durch Erkundung auf seine Eignung geprüft. Ob noch ein Suchverfahren für weitere mögliche Standorte durchgeführt wird, ist unklar.



Probleme:

Die Eignung des Salzstockes Gorleben als Endlagerstandort für hochradioaktiven Atommüll ist höchst umstritten, da er ohne Berücksichtigung geowissenschaftlicher und sicherheitstechnischer Kriterien festgelegt wurde. Die geschlossenen Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Asse und Morsleben sind inzwischen einsturzgefährdet. Aus der Asse wird die Rückholung der Abfälle angestrebt