Nuclear Waste

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Belgien

 


Reaktoren in Betrieb: 7
Reaktoren in Bau: 0
Reaktoren in Stilllegung: 0

Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern:
2.675 tSM Brennelemente (Stand 2004, aus Sicherungsgründen wurden aktuellere Angaben verweigert) + 279 m3 HLW
Hochradioaktiver Atommüll zur Wiederaufarbeitung:
670 tSM Brennelemente (Frankreich)
Anderer Atommüll:
17.127 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle befinden sich in Zwischenlagern. Ab 2016 ist ihre oberflächennahe Endlagerung in Dessel vorgesehen.  Für die in den konventionellen Bereich freigegeben sehr schwachradioaktive Abfälle liegen keine Mengenangaben vor.


Entsorgungskonzept für hochradioaktiven Atommüll:

Bis 2001 wurden Brennelemente in La Hague wiederaufgearbeitet, seitdem besteht ein Moratorium. Die angefallenen Abfälle lagern noch überwiegend in der Wiederaufarbeitungsanlage. Die hochradioaktiven Abfälle und ggf. die bestrahlten Brennelemente sollen in einer tiefen geologischen Formation endgelagert werden.

Endlagersituation für hochradioaktiven Atommüll:

In Belgien wird gegenwärtig keine Standortentscheidung für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle angestrebt. Zurzeit wird die Möglichkeit der Endlagerung in tiefen geologischen Tonformationen untersucht. Dazu wird ein Untertagelabor in Mol betrieben. Von der Inbetriebnahme eines Endlagers wird nicht vor 2080 ausgegangen.

Probleme:

Mit der Wiederaufarbeitung in Frankreich werden die erhöhte Strahlenbelastung für Personal und Bevölkerung, sowie das erhöhte Stör- und Unfallrisiko in einen anderen Staat verlagert. Wird die Wiederaufarbeitung aufgegeben und die direkte Endlagerung weiter verfolgt, wird der hochradioaktive Atommüll 70 Jahre oberirdisch gelagert.

Fazit: Atommüllproblem ungelöst!